Schlagwort: Digitale Werkzeuge

  • Top Learning Tools 2025

    Top Learning Tools 2025

    Top Tools for Learning 2025 – auch dieses Jahr stellt Jane Heart in ihrem Blog, nach einer Umfrage bei Bildungsfachleuten, die 100 wichtigsten Werkzeuge für Lernende vor.
    Beste Werkzeuge für Lernen im Privat- und Berufsleben:
    1. Eigenes Lernen & Produktivität  2. Kommunikation & Kollaboration  3. Inhalte kreieren und verwalten 4. Kurse bestalten und bearbeiten.

    Die ersten 10 Treffen überraschen dich und mich nicht.

    Evergreen
    1. Youtube, Videohosting u. -sharing Plattform, wie schon in den letzten 10 Jahren ein Renner.

    Aufsteiger
    2. Chat GPT, AI Chatbot von Open AI (Microsoft im Hintergrund), der Aufsteiger in den letzten 3 Jahren, knapp hinter youtube.

    Standard
    3. Powerpoint Präsentationssoftware von Microsoft, anscheinend werden immer noch viele Präsentationen gemacht.
    4. Google Suchmaschine, trotz KI Werkzeugen immer noch viel gebraucht.
    5. Zoom, Video Meeting Plattform, seit der Coronazeit oft gebraucht.
    6. Word Text- u. Dokumentationssoftware, seit langer Zeit privat und im Büro verwendet.

    Aufsteiger
    7. Microsoft Teams, Zusammenarbeitsplattform im Büroalltag
    8. LinkedIn, öffentliche Netzwerkplattform im Businessbereich
    9. Canva, Grafiksoftware

    Top Aufsteiger
    10. Gemini, AI Chatbot von Google

    https://toptools4learning.com/top-tools-by-category/

    https://www.muellerkaelin.ch/top-tools-for-learning-2024/

    Achtung bei Chatbots:
    Lehrende und Lernende mit wenig Erfahrung in der Interaktion mit Chatbots und CustomGPTs* sind häufig weniger kritisch eingestellt, sie akzeptieren die Antworten der Assistenzsysteme. Als vorsichtige „Mitspieler“ und weniger als „Spielleiter“ steuern sie die Dialoge nicht aktiv mit. Sie können einen bereitgestellten CustomGPT als „unterstützenden Lernpartner“ mit ihren Eingaben weiter befragen:

    – „Bitte eine genauere Begründung“
    – „Komm schneller auf den Punkt“
    – „Nicht mehrere Fragen auf einmal, eins nach dem anderen“

    *CustomGPts sind benutzerdefinierte Versionen von ChatGPTs, die Sie mit Ihren eigenen Daten trainieren und so immer besser an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.

    Die 3 Arten von Custom GPTs:

    Persönliche Assistenz: Individuelle Custom GPTS, die genau auf Ihre Aufgaben und Themen abgestimmt sind und Ihnen helfen produktiver zu arbeiten.
    Zusammenarbeit im Team: Gemeinsame Custom GPTS, die Sie über einen Link mit anderen Personen, Ihrem Team oder Ihrer Organisation teilen können.
    Kommunikation mit Kundinnen und Kunden: Öffentlich zugängliche Custom GPTS, z.B. Chatbots im Kundenservice.

    https://digicomp.ch/blog/2024/04/10/custom-gpt-vorteile-einsatz-beispiele

    KI Monitoring 2/2025, Stadt Zürich, Laufbahnzentrum
    https://zueribox.stadt-zuerich.ch/zueribox/index.php/s/zup2jhZTThmJUCu

    Verwendung von Chat GPT – Untersuchung von OpenAI:
    https://cdn.openai.com/pdf/a253471f-8260-40c6-a2cc-aa93fe9f142e/economic-research-chatgpt-usage-paper.pdf?_bhlid=820d7c2521098ff5d299cab656fb742483898001&utm_campaign=openai-anthropic-reveal-how-users-use-ai&utm_medium=newsletter&utm_source=www.therundown.ai

  • Persönlicher Werkzeugkoffer Lernen

    Persönlicher Werkzeugkoffer Lernen

    Ein Jahr im Amt ist Isabell Kempf, Direktorin des deutschen Unesco-Instituts für Lebenslanges Lernen. Im Interview vom 14.1.2025 betont sie: „Lebenslanges Lernen ist wie ein persönlicher Werkzeugkoffer, den man sein ganzes Leben lang füllt.“ Frau Kempf sieht die unentbehrlichen Vorteile des digitalen Lernens für alle Bildungsinstitutionen weltweit. Die kritischen Punkte der Zugänglichkeit für benachteiligte Bevölkerungsgruppen lässt sie ebenfalls anklingen. Hier will die Unesco mit ihrer Arbeit ansetzen. Ethische Grundsätze, Leitlinien und rechtliche Rahmenbedingungen sind weitere Herausforderungen, die es zu klären gilt.

    Hier ein Auszug aus dem Unesco-Interview am Sitz in Hamburg:

    „Digitale Technologien spielen eine zentrale Rolle, um Bildung als grundlegendes Menschenrecht weltweit zu gewährleisten. Sie bieten enorme Chancen, den Zugang zu Bildung zu erweitern, Inklusion zu fördern und die Relevanz sowie Qualität des Lernens nachhaltig zu verbessern. Insbesondere im Bereich des lebenslangen Lernens eröffnen IKT-gestützte Ansätze neue Möglichkeiten, Bildung flexibler, individueller und skalierbarer zu gestalten.

    Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, einige der größten Herausforderungen im Bildungswesen zu bewältigen. Sie kann Lehr- und Lernpraktiken transformieren, indem sie personalisierte Lernwege ermöglicht, den Lernfortschritt analysiert und evidenzbasierte Empfehlungen für Lehrkräfte und Lernende liefert. Auch in der Erwachsenenbildung kann KI dazu beitragen, den Lernprozess effektiver und an die spezifischen Bedürfnisse der Lernenden angepasst zu gestalten.

    Gleichzeitig ist es essenziell, dass der Einsatz dieser Technologien auf ethischen Leitlinien basiert und von den Grundsätzen der Inklusion und Gerechtigkeit geleitet wird. Technologische Innovation darf nicht dazu führen, bestehende Ungleichheiten zu vertiefen. Stattdessen müssen digitale Bildungsangebote so gestaltet sein, dass sie die Bildungschancen insbesondere für benachteiligte Gruppen verbessern.

    Ein kritischer Punkt bleibt jedoch der Zugang zu diesen Technologien. Etwas mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung nach wie vor keinen Zugang zum Internet. Diese digitale Kluft muss dringend geschlossen werden. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass Nutzer*innen weltweit über Informations- und Medienkompetenzen verfügen, um Hassrede und Desinformation im Netz zu erkennen und ihr wirksam entgegenzutreten.

    Wie wird das Institut sicherstellen, dass lebenslanges Lernen inklusiv ist und die Vielfalt der Lernenden weltweit anspricht?

    Qualitativ hochwertige Lernangebote müssen für alle zugänglich sein. Die Verringerung von Ungleichheiten ist eine grundlegende Voraussetzung, um das Recht auf hochwertige Bildung für alle zu gewährleisten. Derzeit profitieren jedoch vor allem jene von Bildungsangeboten, die bereits in der Vergangenheit Zugang zu Bildungschancen hatten. Menschen mit Defiziten in Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen sind hingegen am stärksten von Ausgrenzung bedroht.

    Genau auf diese Gruppen richten wir unser besonderes Augenmerk – seien es Geflüchtete, Mädchen und Frauen, von Armut Betroffene oder Inhaftierte. Gemeinsam mit Ländern weltweit arbeiten wir daran, flexible Bildungswege zu schaffen, um insbesondere denjenigen, die in jungen Jahren keinen Zugang zu Bildung hatten, Lernmöglichkeiten zu eröffnen.

    Das Versprechen des lebenslangen Lernens gilt für alle – und dieses Ziel treibt unser tägliches Handeln an.“

    https://www.unesco.de/aktuelles/lebenslanges-lernen-ist-wie-ein-persoenlicher-werkzeugkoffer-den-man-sein-ganzes-leben-lang-fuellt/

    Lerntransfer Berufsbildung mit personalisierter Handlungsorientierung durch Assistenten der AI (Podcast):
    https://inside-berufsbildung.podigee.io/#latest-episode-player

    Medienkompetenz für ältere Menschen – EU_Projekt „Information matters“
    https://informationmatters.eu/de/

    Und zuletzt ein Überblick von Josh Bersin zum Lernen in Organsiationen, der die grosse Bedeutung von AI seit 2024 veranschaulicht:

    A Revolution in Corporate Learning with AI (joshbersin.com)
    A Revolution in Corprate Learning with AI (joshbersin.com)

    https://joshbersin.com/2025/03/a-revolution-in-corporate-learning-begins-join-us-on-the-journey/

    „AI Changes Everything

    …Well, as we’re exploring in our research, all this is about to change. AI, the technology of the decade, is perfectly suited for what we need to do. AI helps companies build content quickly, it produces creative new content at scale, and it gives users a personalized, dynamic experience to learn. And I’m not just hyping an idea: I’ve seen what AI can do and the results are staggering in many ways.“

  • Zu viele Werkzeuge zum Lernen?

    Zu viele Werkzeuge zum Lernen?

    Brauchen wir wirklich so viele digitale Werkzeuge um unsere Lernprozesse und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern?

    Langsam gewinne ich den Eindruck: Weniger ist mehr…

    Es gibt einfach zu viele Firmen, die ähnliche Lernwerkzeuge und Arbeitshilfen (Top Tools) auf den Markt bringen. Die Konkurrenz ist riesig, die Programme werden ständig optimiert – und dadurch oft komplizierter.

    Bereits habe ich (zu) viele Stunden auf das Kennenlernen und Ausprobieren dieser Lernwerkzeuge verwendet. Die Trends wechseln rasch, auch in der Weiterbildung. Kollaboratives Arbeiten ist angesagt.
    Im Moment arbeite ich mit den Office-Programmen, mit einem unabhängigen Browser, einem Online-Speicher. Hie und da nütze ich LinkedIn und WordPress (dieser blog!)  sowie einige einfache Austauschwerkzeuge.

    Je nach Arbeitgeber kommen Lernplattformen (z.B. moodle) oder Austauschwerkzeuge (slack, zoom etc.) dazu. Das sollte reichen, sonst wird die Arbeit wieder ineffizient.

    Jane Heart hat bereits am 18. September 2019 ihre neuste Hitliste herausgegeben, hier ist sie. Sie können überprüfen wo Sie im Moment stehen.

    Top 200 Tools for Learning 2019

    The Top Tools for Learning 2019 list was compiled by Jane Hart from the results of the 13th Annual Learning Tools Survey, and released on 18 September 20189. Below you will find a table listing the top 200 tools as well as their ranking on 3 sub-lists: Top Tools for Personal & Professional Learning (PPL100), Top Tools for Workplace Learning (WPL100) and the Top Tools for Higher Education (EDU100) to provide context for their use. (Please note that as only 22% of the respondents came from education the Top 200 listing is therefore skewed towards workplace learning tools.) For general information about the survey, visit the About page.

    Ranking change
    from ’18
    Tool PPL100 WPL100 EDU100
    1 same YouTube video platform 1 3 1
    2 up 1 Google Search web search engine 2 2 6
    3 down 1 PowerPoint presentation app 5 1 2
    4 same Twitter social network 3 19 11
    5 same LinkedIn social network 4 15
    6 same Google Docs & Drive file sharing and collaboration 6 8 3
    7 same Word wordprocessing app 8 4 4
    8 up 3 Wikipedia online encyclopaedia 7 11 25
    9 down 1 WordPress blogging/website platform 10 14 14
    10 same Zoom video conferencing platform 25 7 5
    11 up 16 Microsoft Teams team collaboration platform 20 5 34
    12 down 3 Slack team collaboration platform 16 6 26
    13 up 21 LinkedIn Learning [Lynda] online courses 9 16
    14 down 2 WhatsApp messaging app 11 30 12
    15 down 1 Feedly news aggregator 12
    16 up 1 Excel spreadsheet app 24 9 10
    17 down 4 Dropbox file sharing platform 13 17 45
    18 down 3 Facebook social network 14 15
    19 down 1 Skype messaging platform 15 13 19
    20 up 3 Articulate course authoring tools 10 31
    21 down 1 Kahoot classroom engagement tool 20 7
    22 down 6 OneNote digital notebook 21 12 13
    23 up 1 Camtasia screencasting tool 18 24
    24 up 6 TED Talks online talks 17 41 21
    25 up 13 Evernote digital notebook 18 51 37
    26 up 33 Google Forms survey tool 32 8
    27 down 2 Snagit screen capture tool 21 23
    28 down 7 Trello project management app 30 22 63
    29 up 7 Udemy online courses 19 61
    30 down 2 Padlet online noticeboard 84 9
    31 down 2 Pinterest curation platform 22 75
    32 up 17 Diigo social bookmarking 23 77
    33 up 7 SharePoint social intranet 23 88
    34 down 12 Canva graphic design tool 57 24 71
    35 up 19 Google Chrome web browser 26 60 35
    36 up 3 Yammer enterprise social network 43 25
    37 down 4 Adobe Captivate course authoring tool 26 28
    38 up 8 Outlook email client 33 27 22
    39 up 12 Google Scholar web search engine 27 48
    40 up 16 iSpring course authoring tool

    Top 100 Tools for Learning 2023